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sackzahl

Ausgleichsmasse-Verbrauch: Sackzahl nach Schichtdicke und Produkt

Die Menge folgt aus Fläche, mittlerer Schichtdicke und einem Verbrauchswert zwischen 1,4 und 1,6 kg je m² und mm – die schwierigere Frage ist, ob das gewählte Produkt die Schichtdicke überhaupt darf.

Die tatsächlich gespachtelte Fläche. Bereiche unter Einbauküche oder Badewanne fallen oft heraus.

Der Mittelwert über die Fläche, nicht die tiefste Stelle. Faustregel für die Ermittlung: höchste Stelle des Untergrunds plus die gewünschte Mindestdicke, davon die mittlere Höhenlage abziehen.

Deckt als einziges Produkt im Vergleich die ganze Spanne von 2 bis 30 mm ab – wer eine alte Dielung oder einen ausgebrochenen Estrich in einem Arbeitsgang egalisieren muss, hat hier keine Alternative.

Muss 28 Tage alt und auf ≤ 2,0 CM-% getrocknet sein.

Grundierung

Alle hier hinterlegten Spachtelmassen setzen einen Voranstrich voraus.

Das ergiebigste Produkt der drei, wenn der Untergrund saugt: 30 g/m² auf porösem Zementestrich reichen mit einer 1-kg-Flasche für über 30 m². Auf Gussasphalt macht das Merkblatt bewusst keine Angabe.

Säcke kaufen6× 25 kgZur Liste ↓

Säcke kaufen

6× 25 kg

PCI Periplan (Technisches Merkblatt 9/25) · 150 kg insgesamt

Fläche
18
Schichtdicke
5mm
Freigegebener Bereich
2–30mm
Verbrauch
1,6kg/(m²·mm)
Bedarf
144kg
Reichweite je Sack
3,13

Das musst du kaufen

Bodenausgleich

Untergrundvorbereitung

Hintergrund und Datengrundlage

Ab hier steht, woher die Zahlen kommen: der Rechenweg mit deinen Eingaben, die Datentabellen, der Produktvergleich und die Quellen. Für die Einkaufsliste brauchst du das nicht.

So wird gerechnet

Mit deinen Eingaben eingesetzt — jeder Schritt einzeln nachrechenbar.

  1. Schichtdicke gegen das Merkblatt geprüft2 bis 30 mm

    Produkt + Untergrund → freigegebener Bereich

    = PCI Periplan (Technisches Merkblatt 9/25) auf Zementestrich, saugend

    Kennwert: Der größte Bereich im Vergleich. Auf Gussasphaltestrich der Klassen AS-IC 10 und AS-IC 15 gilt eine harte Obergrenze von 10 mm.

  2. Verbrauch laut Merkblatt1,6 kg/(m²·mm)

    Produkt → kg je m² und mm

    = PCI Periplan (Technisches Merkblatt 9/25)

    Kennwert: 1,6 kg je m² und mm laut Merkblatt PCI Periplan; 5 mm liegen im freigegebenen Bereich 2 bis 30 mm

  3. Materialbedarf144 kg

    Fläche × Schichtdicke × Verbrauch

    = 18 m² × 5 mm × 1,6 kg/(m²·mm)

  4. Sackzahl6 × Säcke

    aufgerundet auf ganze Gebinde à 25 kg

    = 144 kg ÷ 25 kg = 5,76

  5. Grundierung0,54 kg → 1 × 1 kg

    Fläche × Verbrauch je Untergrund

    = 18 m² × 0,03 kg/m²

    Kennwert: poröser, stark saugender Zementestrich: Verdünnung 1 : 5, Materialbedarf 30 g/m² Konzentrat

Zulässige Schichtdicke je Produkt – die eigentliche Produkteigenschaft

Beim Verbrauch trennen diese fünf Produkte 0,2 kg. Bei der Schichtdicke trennt sie eine Entscheidung: Wer 25 mm ausgleichen muss, hat unter fünf Produkten genau eines zur Auswahl. Der Rechner verweigert das Ergebnis, sobald die eingegebene Dicke außerhalb dieser Spalten liegt.

ProduktSchichtdickeauf GussasphaltVerbrauch25-kg-Sack bei 5 mm
WAKOL Z 615 Ausgleichsmasse, staubarm1 bis 20 mm1 bis 5 mm1,50 kg/(m²·mm)3,3 m²
ARDEX K 15 Glätt- und Nivelliermasse2 bis 10 mmkeine Freigabe1,40 kg/(m²·mm)3,6 m²
PCI Periplan2 bis 30 mm2 bis 10 mm1,60 kg/(m²·mm)3,1 m²
Sopro NivellierSpachtel Classic NSC 5873 bis 15 mmkeine Angabe1,60 kg/(m²·mm)3,1 m²
UZIN NC 175 faserarmiert3 bis 20 mmkeine Angabe1,60 kg/(m²·mm)3,1 m²

Alle Angaben gelten für den ungestreckten Mörtel. ARDEX K 15 und WAKOL Z 615 lassen sich für größere Dicken mit Sand oder Kies strecken – ARDEX nennt dafür Mischungsverhältnisse von 1,0 zu 0,3 Raumteilen bei Sand 0–4 mm bis 1,0 zu 1,0 bei Kies 4–8 mm. „Keine Freigabe“ heißt: Das Merkblatt verweist für diesen Untergrund auf ein anderes Produkt. „Keine Angabe“ heißt: Es steht dort nichts – und wir tragen nichts nach. Die Reichweite je Sack ist die reine Materialrechnung ohne Verschnitt und ohne Reste im Eimer.

Grundierung: derselbe Kanister, sechsfacher Verbrauch

ARDEX P 51 wird auf porösem Zementestrich 1 : 5 verdünnt und braucht dann 30 g Konzentrat je Quadratmeter, auf Fliesen 1 : 0,5 und 200 g. Ein einzelner Verbrauchswert für „Bodengrundierung“ liegt damit zwangsläufig um mehr als das Sechsfache daneben.

UntergrundARDEX P 51 (Konzentrat)Sopro GD 749weber.floor 4716 (Konzentrat)
Zementestrich, porös und stark saugend1 : 5 → 30 g/m²100–200 g/m²1 : 3 → 0,10 l/m²
Rohbetonsohle, Rohbetondecke1 : 1 → 150 g/m²100–200 g/m²1 : 3 → 0,10 l/m²
Calciumsulfatestrich, geschliffen1 : 3 → 50 g/m²unverdünnt, 100–200 g/m²1 : 1 → 0,20 l/m²
Fliesen, glatte und dichte Untergründe1 : 0,5 → 200 g/m²keine Angabe1 : 1 → 0,20 l/m²
Gussasphalt, gut abgesandetverweist auf ARDEX P 82keine Angabe1 : 1 → 0,20 l/m²

Bei ARDEX steht in der Merkblatttabelle das Konzentrat: 300 g/m² unverdünnt, 200 g bei 1 : 0,5, 150 g bei 1 : 1, 50 g bei 1 : 3 und 30 g bei 1 : 5. Bei weber nennt das Merkblatt 0,2 bis 0,4 l/m² der fertig verdünnten Mischung je Arbeitsgang; der Rechner teilt die obere Grenze durch die Zahl der Massenteile und kommt so auf die Konzentratmenge. Sopro nennt eine Spanne ohne Untergrundzuordnung – angesetzt ist die obere Grenze, weil eine zu knapp gekaufte Grundierung die Arbeit stoppt.

Achtzehn Quadratmeter, fünf Millimeter – was tatsächlich im Wagen landet

Ein durchschnittliches Wohnzimmer, 5 mm mittlere Ausgleichshöhe auf saugendem Zementestrich. Bei diesen Werten decken alle fünf Produkte die Schichtdicke ab – der Unterschied liegt allein im Verbrauch.

Bezugsfall der Tabelle: 18 m², 5 mm mittlere Schichtdicke, saugender Zementestrich

ProduktVerbrauchBedarf für 18 m² bei 5 mmZu kaufenRest im letzten SackMerkblatt
PCIPeriplan (Technisches Merkblatt 9/25)1,6 kg/(m²·mm)144 kg6 × 25 kg6 kg2025-09
ARDEXK 15 Glätt- und Nivelliermasse1,4 kg/(m²·mm)126 kg6 × 25 kg24 kg2025-07
WAKOLZ 615 Ausgleichsmasse, staubarm1,5 kg/(m²·mm)135 kg6 × 25 kg15 kg2026-08
SoproNivellierSpachtel Classic NSC 5871,6 kg/(m²·mm)144 kg6 × 25 kg6 kg2026-08

Alle Werte stammen aus den verlinkten technischen Merkblättern der Hersteller. Die Spalte „Merkblatt“ nennt den Stand des jeweiligen Dokuments.

Die Schichtdicke: gemessen wird der Mittelwert, freigegeben ist ein Bereich

Eine Bodenspachtelmasse ist kein beliebig dick auftragbarer Mörtel. Nach unten begrenzt sie die Kornstruktur und die Frage, ob die dünne Schicht überhaupt noch durchhärtet; nach oben begrenzen sie Schwinden und Eigengewicht. Deshalb steht in jedem Merkblatt ein Bereich – und der ist je Produkt anders: ARDEX K 15 endet ungestreckt bei 10 mm, Sopro NivellierSpachtel Classic beginnt erst bei 3 mm, PCI Periplan deckt 2 bis 30 mm ab.

Wer 25 mm ausgleichen will, hat unter den fünf hier hinterlegten Produkten genau eines zur Auswahl. Wer 1,5 mm über eine geschliffene Fläche ziehen will, ebenfalls genau eines. Ein Rechner, der für jede Eingabe eine Sackzahl ausspuckt, verschweigt genau diese Information – und deshalb gibt dieser hier in solchen Fällen bewusst kein Ergebnis aus, sondern die Begründung.

Der Gussasphaltestrich ist der Fall, in dem das am deutlichsten wird. PCI begrenzt Periplan dort auf 10 statt 30 mm, WAKOL begrenzt Z 615 auf 5 statt 20 mm, und ARDEX verweist für Gussasphalt vom K 15 auf ein anderes Produkt. Wer den Standardwert anwendet, trägt auf einem thermoplastischen Untergrund das Drei- bis Vierfache der freigegebenen Dicke auf.

Der häufigste Rechenfehler bei Ausgleichsmasse ist kein Rechenfehler, sondern ein Messfehler: Es wird die tiefste Senke gemessen und diese Zahl in die Formel gesetzt. Selbstverlaufende Massen bilden aber eine waagerechte Ebene – gebraucht wird das mittlere Auffüllmaß über die Fläche, und das liegt fast immer bei der Hälfte bis zwei Dritteln der maximalen Tiefe.

  1. Mit Wasserwaage oder Laser den höchsten Punkt des Untergrunds bestimmen – das ist die Nulllinie.
  2. Die geplante Oberkante festlegen: höchster Punkt plus die Mindestschichtdicke des gewählten Produkts.
  3. An mehreren Stellen im Raster den Abstand von dieser Oberkante zum Untergrund messen.
  4. Aus diesen Werten den Mittelwert bilden – das ist die Zahl, die in den Rechner gehört.
  5. Zur Kontrolle: Der Maximalwert aus Schritt 3 muss innerhalb des freigegebenen Bereichs liegen, sonst reicht ein Arbeitsgang nicht.

Der Verbrauch selbst ist bei diesen Produkten fast schon nebensächlich: 1,4 kg/(m²·mm) bei ARDEX K 15, 1,5 bei WAKOL Z 615, 1,6 bei PCI, Sopro und UZIN. Auf 18 m² bei 5 mm sind das 126 gegenüber 144 kg – in beiden Fällen sechs Säcke, nur bleiben einmal 24 und einmal 6 Kilogramm übrig. Ein Millimeter mehr mittlere Schichtdicke kostet dagegen auf derselben Fläche 25 bis 29 Kilogramm und damit regelmäßig einen ganzen Sack.

Die Grundierung ist der Teil, den ein Faustwert am schlechtesten trifftEine Grundierung erfüllt zwei gegensätzliche Aufgaben, je nach Untergrund. Auf saugendem Zementestrich reduziert sie das Saugvermögen, damit die Spachtelmasse nic…

Eine Grundierung erfüllt zwei gegensätzliche Aufgaben, je nach Untergrund. Auf saugendem Zementestrich reduziert sie das Saugvermögen, damit die Spachtelmasse nicht vorzeitig ihr Anmachwasser verliert und stehenbleibt, statt zu verlaufen. Auf einem dichten Untergrund – alten Fliesen, glattem Beton – stellt sie umgekehrt überhaupt erst den Haftverbund her.

Weil das zwei verschiedene Aufgaben sind, wird dasselbe Produkt unterschiedlich verdünnt und in unterschiedlicher Menge aufgetragen. Bei ARDEX P 51 reicht die Spanne von 30 g/m² Konzentrat auf porösem Zementestrich (1 : 5 verdünnt) bis 200 g/m² auf Fliesen (1 : 0,5) – Faktor sechseinhalb bei ein und demselben Kanister. Ein Rechner, der „ca. 100 g/m²“ ansetzt, liegt damit in beide Richtungen daneben.

Genauso wichtig ist, was ein Merkblatt nicht sagt. Sopro GD 749 führt in der Liste der geeigneten Untergründe Zementestrich, Beton und Calciumsulfatestrich, aber weder alte Fliesenbeläge noch Gussasphalt. Der Rechner lässt die Grundierungszeile dann leer und sagt warum, statt den Wert für saugende Untergründe auf einen dichten zu übertragen.

Typische Fehler bei der Mengenermittlung

  1. 1

    Die Schichtdicke aus dem Video, das Produkt aus dem Baumarkt

    „Ausgleichsmasse geht bis 30 mm“ stimmt für PCI Periplan und für kein anderes der hier hinterlegten Produkte. ARDEX K 15 endet ungestreckt bei 10 mm, Sopro NivellierSpachtel Classic bei 15, WAKOL Z 615 und UZIN NC 175 bei 20. Die Zahl gehört zum Sack, nicht zum Material.

  2. 2

    Auf altem Fliesenbelag ohne Mindestschichtdicke spachteln

    Auf nicht saugenden Untergründen fordern die Merkblätter mindestens 2 mm – ARDEX ausdrücklich für dichte Untergründe, WAKOL für nicht saugfähige. Dünner aufgetragen fehlt der Schicht die Masse, um sich zu verankern; sie schüsselt an den Rändern hoch und löst sich in Schollen.

  3. 3

    Grundierung nach Bauchgefühl verdünnen

    Die Verdünnung ist kein Sparhebel, sondern ein Einstellwert für das Saugverhalten. ARDEX P 51 wird auf porösem Zementestrich 1 : 5 verdünnt, auf Rohbeton 1 : 1 und auf Fliesen 1 : 0,5 – wer überall 1 : 3 nimmt, bekommt auf dem einen Untergrund einen Film, der die Haftung verhindert, und auf dem anderen eine Grundierung, die nichts absperrt.

  4. 4

    Randdämmstreifen weglassen, weil es nur Spachtelmasse ist

    Selbstverlaufende Massen laufen in jede Fuge, die sie finden – Randfugen, Bewegungsfugen, Türanschlüsse. Ist die Randfuge erst gefüllt, ist der darunterliegende schwimmende Estrich kraftschlüssig mit der Wand verbunden und der Trittschallschutz dahin. Ab 5 mm Schichtdicke ist der Randstreifen deshalb nicht optional.

Häufige Fragen

Wie viel Ausgleichsmasse brauche ich pro m²?

Rund 1,4 bis 1,6 kg je Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke. Die Merkblätter der hier hinterlegten Produkte nennen 1,4 kg/(m²·mm) für ARDEX K 15, 1,5 für WAKOL Z 615 und jeweils 1,6 für PCI Periplan, Sopro NivellierSpachtel Classic und UZIN NC 175. Bei 5 mm mittlerer Schichtdicke sind das 7 bis 8 kg je Quadratmeter.

Wie weit reicht ein 25-kg-Sack Ausgleichsmasse?

Bei 5 mm Schichtdicke reicht ein 25-kg-Sack für 3,1 m² (bei 1,6 kg/(m²·mm)) bis 3,6 m² (bei ARDEX K 15 mit 1,4). Bei 2 mm sind es 7,8 bis 8,9 m², bei 10 mm nur noch 1,6 bis 1,8 m². Die Reichweite halbiert sich mit jeder Verdopplung der Schichtdicke – deshalb ist die Mittelwertbildung der wichtigste Schritt.

Wie dick darf Ausgleichsmasse aufgetragen werden?

Das ist produktabhängig und in keinem Fall beliebig. PCI Periplan deckt 2 bis 30 mm ab, UZIN NC 175 und WAKOL Z 615 gehen bis 20 mm, Sopro NivellierSpachtel Classic bis 15 mm, ARDEX K 15 ungestreckt bis 10 mm. Auf Gussasphaltestrich gelten deutlich engere Grenzen: PCI 10 mm, WAKOL 5 mm. Dieser Rechner gibt kein Ergebnis aus, wenn die eingegebene Dicke außerhalb liegt.

Wie dünn kann man Ausgleichsmasse auftragen?

WAKOL Z 615 beginnt als einziges Produkt im Vergleich bei 1 mm, ARDEX K 15 und PCI Periplan bei 2 mm, Sopro und UZIN erst bei 3 mm. Auf nicht saugenden Untergründen – alten Fliesen, dichtem Beton – gilt unabhängig davon eine Mindestdicke von 2 mm, weil die Schicht sonst keinen Halt findet.

Muss ich vor der Ausgleichsmasse grundieren?

Ja. Auf saugenden Untergründen verhindert die Grundierung, dass die Masse ihr Anmachwasser verliert, bevor sie verlaufen kann – sonst entstehen Poren und Blasen. Auf dichten Untergründen stellt sie den Haftverbund überhaupt erst her. Alle hier hinterlegten Merkblätter setzen einen Voranstrich voraus, und die Verdünnung richtet sich nach dem Untergrund.

Wie viel Grundierung brauche ich pro m²?

Das hängt stärker vom Untergrund ab als vom Produkt. ARDEX P 51 braucht als Konzentrat 30 g/m² auf porösem Zementestrich (1 : 5 verdünnt), 150 g/m² auf Rohbeton (1 : 1) und 200 g/m² auf Fliesen (1 : 0,5). Sopro GD 749 nennt 100 bis 200 g/m² je nach Saugfähigkeit, weber.floor 4716 kommt bei 1 : 3 auf rund 0,10 l/m² Konzentrat.

Kann ich Ausgleichsmasse auf Calciumsulfatestrich auftragen?

Ja, aber mit zwei zusätzlichen Bedingungen. Der Estrich muss angeschliffen und abgesaugt werden, weil die Sinterschicht an der Oberfläche keinen Verbund trägt. Und die Restfeuchte muss unter 0,5 CM-Prozent liegen, bei beheiztem Estrich unter 0,3 – das ist ein Viertel dessen, was beim Zementestrich zulässig ist.

Wann kann ich nach dem Spachteln den Bodenbelag verlegen?

Das steht im Merkblatt des Produkts und hängt an der Schichtdicke. Sopro staffelt es am genauesten: rund 1 Tag bei 3 bis 5 mm, 1 bis 3 Tage bei 5 bis 10 mm, 3 bis 4 Tage bei 10 bis 15 mm – jeweils bis die Spachtelschicht selbst unter 1,8 CM-Prozent liegt. ARDEX K 15 gibt selbst für dicke Schichten einen Tag an, PCI Periplan drei Stunden bis zur Begehbarkeit und keramische Beläge direkt danach.

Passt dazu

Verwendete Quellen

Alle Verbrauchswerte auf dieser Seite stammen aus diesen Dokumenten. Stand der Seite: 2026/08.