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Splitt, Kies und Schotter berechnen: Tonnen und Big-Bags

Schüttgut plant man in Kubikmetern und kauft es in Tonnen – und der Umrechnungsfaktor dazwischen schwankt je nach Körnung und Einbauzustand zwischen 1,30 und 2,25.

Bei Einfahrten die tatsächlich befestigte Fläche, nicht das Grundstück.

Die Dicke dieser einen Schicht, nicht des ganzen Aufbaus. Übliche Werte stehen in der Aufbautabelle weiter unten.

das klassische Splittbett unter Pflaster und Platten. Schüttdichte lose 1,3 t/m³ – kein verdichteter Wert belegt.

Einbauzustand

Zierkies, Mulchersatz, alles was nicht abgerüttelt wird.

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Big-Bags kaufen

2× 1.000 kg

Splitt 2/5 · 1,95 t Bedarf, lose geschüttet gerechnet

Volumen
1,5
Masse
1,95t
Schüttdichte
1,3t/m³
Säcke à 25 kg
78Stk
Reichweite je Big-Bag
15,4

Das musst du kaufen

Lose Lieferung

Gebinde

78 Säcke à 25 kg sind 2 Tonnen, die einzeln getragen werden wollen. Ab etwa 40 Säcken ist der Big-Bag die bessere Wahl, ab etwa drei Tonnen die lose Lieferung per Kipper.

Hintergrund und Datengrundlage

Ab hier steht, woher die Zahlen kommen: der Rechenweg mit deinen Eingaben, die Datentabellen, der Produktvergleich und die Quellen. Für die Einkaufsliste brauchst du das nicht.

So wird gerechnet

Mit deinen Eingaben eingesetzt — jeder Schritt einzeln nachrechenbar.

  1. Volumen1,5 m³

    Fläche × Schichtdicke ÷ 100

    = 30 m² × 5 cm ÷ 100

  2. Schüttdichte1,3 t/m³

    Körnung + Einbauzustand → t/m³

    = Splitt 2/5, lose geschüttet

    Kennwert: Karl Strohmaier Kies- und Betonwerke, Lieferprogramm Big-Bag

  3. Masse1,95 t

    Volumen × Schüttdichte

    = 1,5 m³ × 1,3 t/m³

  4. Big-Bags2 × Big-Bag

    Masse ÷ 1.000 kg, aufgerundet

    = 1.950 kg ÷ 1.000 kg = 1,95

    Kennwert: Big-Bag-Inhalt „ca. 1,0 Tonnen (je nach Materialdichte)“ laut Lieferprogramm Karl Strohmaier.

Schüttdichte je Körnung – lose und verdichtet getrennt

Zwischen der leichtesten und der schwersten Körnung liegen 38 Prozent: Splitt 2/5 wiegt 1,30 t/m³, Mischkies 0/32 wiegt 1,80 t/m³. Und wo ein Lieferant beide Zustände ausweist, liegt der verdichtete Wert noch einmal bis zu 32 Prozent über dem losen. Wer diesen Unterschied überspringt, bestellt zu wenig.

MaterialKörnunglose (t/m³)verdichtet (t/m³)Quelle
Splitt 2/5 (Edelsplitt)2–5 mm1,30Strohmaier
Brechsand-Splittgemisch0–5 mm1,40Strohmaier
Edelsplitt 16/2216–22 mm1,40Strohmaier
Sand 0/20–2 mm1,50Strohmaier
Kalksteinschotter 32/45, 45/6532–65 mm1,521,75BÖTEL
Rheinsand 0/20–2 mm1,561,85BÖTEL
Kalksteinsplitt 3/153–15 mm1,56BÖTEL
Edelsplitt 1/31–3 mm1,60Strohmaier
Kies 16/3216–32 mm1,68Strohmaier
Kiessand 0/320–32 mm1,68–1,782,05BÖTEL
Mineralbeton (Schottertragschicht)kornabgestuft1,702,05–2,25BÖTEL
Rheinkies 16/3216–32 mm1,70–1,79BÖTEL
Mischkies 0/320–32 mm1,80Strohmaier
Recyclingmaterial 0/450–45 mm1,80Strohmaier

„–“ heißt: Diese Quelle nennt für dieses Material keinen verdichteten Wert. Wir rechnen dann auch keinen hoch – der Verdichtungsgrad hängt von Gerät, Lagenstärke und Wassergehalt ab. Für die Körnungen Splitt 5/8 und 8/16 fanden wir bei keinem der ausgewerteten Lieferanten eine ausgewiesene Schüttdichte; sie fehlen deshalb in dieser Tabelle, statt geschätzt zu werden. Quellen: Karl Strohmaier Kies- und Betonwerke (Lieferprogramm Big-Bag) und BÖTEL / Mascheroder Sand und Kies (Umrechnungstabelle).

Quelle: BÖTEL – Mascheroder Sand und Kies GmbH, Umrechnungstabelle für Baustoffe und Schüttgüter (Stand 2026-08)

Wie dick muss der Aufbau sein? Mindestdicken nach Nutzungskategorie

Achtung, hier wird oft aneinander vorbeigeredet: Die folgenden Zentimeter sind die Gesamtdicke des frostsicheren Oberbaus – Pflasterstein, Bettung und Tragschichten zusammen. Die reine Schotterlage ergibt sich, wenn man Steindicke und Bettung davon abzieht.

NutzungKategorieBaugrund F1Baugrund F2Baugrund F3
Terrasse, Gartenweg, Sitzfläche – begehbar, nicht befahrenN 127 cm30 cm30 cm
Garagenzufahrt, PKW-Stellplatz – Fahrzeuge bis 3,5 tN 230 cm40 cm50 cm
Feuerwehr- und Gebäudezufahrt – gelegentlich bis 20 tN 332 cm40 cm50 cm
Bettung unter Pflaster (in jeder Kategorie)3–5 cm3–5 cm3–5 cm

Die Werte gelten bei Verwendung von Schottertragschichten; bei Kiestragschichten oder Frostschutzschichten als oberer oder einziger Tragschicht ist deren Dicke um 5 cm zu erhöhen. In Frosteinwirkungszone II kommen 5 cm, in Zone III 15 cm hinzu. Bei Nutzungskategorie N 3 ist eine Frostschutzschicht als obere oder einzige Tragschicht nicht zulässig. Die Bettung muss im verdichteten Zustand 3 bis 5 cm dick sein und aus Baustoffgemisch 0/4, 0/5, 0/8 oder 0/11 bestehen; die Tragschicht aus Mineralgemisch 0/32 bis 0/45. Für die Schichtdicke von reinem Zierkies auf Beeten fanden wir keine belastbare Quelle – dieser Wert bleibt im Rechner deshalb frei einstellbar und ist bewusst nicht vorgegeben.

Quelle: Rinn Beton- und Naturstein, Einbauhinweise für Pflaster, Tab. 9 „Mindestdicken für den frostsicheren Oberbau“ (Rinn: Tabelle nach DIN 18318:2019-09; Frostempfindlichkeitsklassen nach ZTV E-StB, Frosteinwirkungszonen nach RStO) (Stand 2024)

Was steckt in einer Tonne? Volumen und Reichweite je Körnung

Beim Kieswerk bestellt man Tonnen, geplant hat man aber Quadratmeter. Diese Tabelle rechnet für die vier gängigsten Körnungen zurück – bei fünf Zentimetern Schichtdicke.

MaterialSchüttdichte losem³ je Tonnem² je Tonne bei 5 cm
Splitt 2/51,30 t/m³0,77 m³15,4 m²
Sand 0/21,50 t/m³0,67 m³13,3 m²
Kies 16/321,68 t/m³0,60 m³11,9 m²
Mischkies 0/321,80 t/m³0,56 m³11,1 m²

Dieselbe Tonne deckt bei Splitt 2/5 rund 15 m², bei Mischkies 0/32 nur rund 11 m². Auf eine 60-m²-Einfahrt gerechnet ist das ein Unterschied von etwa 1,5 Tonnen – bei gleicher Schichtdicke und gleichem Preis je Tonne.

Big-Bag und Sackware: was wirklich drin ist

Ein Big-Bag fasst rund eine Tonne – aber weil die Schüttdichte je Körnung schwankt, steckt darin je nach Material zwischen 0,56 und 0,77 Kubikmetern.

Bezugsfall der Tabelle: Big-Bag mit ca. 1.000 kg Inhalt

ProduktSchüttdichteGebindeVolumen je GebindeFläche bei 5 cmMerkblatt
Karl StrohmaierEdelsplitt 2–5 mm im Big-Bag1,3 t/m³1.000 kg Big-Bag0,769 m³15,4 m²2026-08
Karl StrohmaierKies 16–32 mm im Big-Bag1,68 t/m³1.000 kg Big-Bag0,595 m³11,9 m²2026-08
Karl StrohmaierMischkies 0–32 mm im Big-Bag1,8 t/m³1.000 kg Big-Bag0,556 m³11,1 m²2026-08
Karl StrohmaierRecyclingmaterial 0–45 mm im Big-Bag1,8 t/m³1.000 kg Big-Bag0,556 m³11,1 m²2026-08
Karl StrohmaierEdelsplitt 2–5 mm als Sackware1,3 t/m³25 kg Sack0,019 m³0,4 m²2026-08

Alle Werte stammen aus den verlinkten technischen Merkblättern der Hersteller. Die Spalte „Merkblatt“ nennt den Stand des jeweiligen Dokuments.

Lose oder verdichtet: der Unterschied, den fast jeder Rechner unterschlägt

Die Schüttdichte, die in Preislisten steht, ist die lose Schüttdichte: Sie beschreibt das Material, wie es vom Kipper fällt oder im Big-Bag hängt. Sobald die Schicht mit der Rüttelplatte abgezogen wird, ändert sich die Rechnung. Die Körner ordnen sich neu, die Hohlräume dazwischen schließen sich, und in dasselbe Einbauvolumen passt mehr Masse.

In Zahlen: Rheinsand 0/2 wiegt lose 1,56 t/m³ und verdichtet 1,85 t/m³ – rund 19 Prozent mehr. Bei Mineralbeton, dem Standardmaterial für Schottertragschichten, geht es von 1,70 auf 2,05 bis 2,25 t/m³ hoch, also bis zu 32 Prozent. Wer eine 20 cm dicke Tragschicht mit dem losen Wert bestellt und anschließend verdichtet, hat bis zu ein Drittel zu wenig Material auf dem Hof.

Deshalb hat dieser Rechner ein Feld „Einbauzustand“, und deshalb rechnet er nicht jedes Material verdichtet durch: Für die meisten Körnungen weisen die Lieferanten schlicht keinen verdichteten Wert aus. Der Verdichtungsgrad hängt vom Gerät, von der Lagenstärke und vom Wassergehalt ab – aus der losen Dichte lässt er sich nicht berechnen. Wo der Wert fehlt, sagt der Rechner das, statt ihn zu erfinden.

Warum die Körnung über die Rechnung entscheidet – und nicht das GesteinDie Schüttdichte ist nicht die Dichte des Gesteins, sondern die Dichte der Schüttung samt Luft dazwischen. Gebrochene, kantige Körner mit enger Körnungsspanne las…

Die Schüttdichte ist nicht die Dichte des Gesteins, sondern die Dichte der Schüttung samt Luft dazwischen. Gebrochene, kantige Körner mit enger Körnungsspanne lassen viel Hohlraum: Splitt 2/5 kommt auf nur 1,30 t/m³. Kornabgestufte Gemische, bei denen kleine Körner die Lücken zwischen großen füllen, packen dichter: Mischkies 0/32 liegt bei 1,80 t/m³ – 38 Prozent mehr bei identischem Ausgangsgestein.

Praktisch heißt das: Eine Tonne Splitt 2/5 ergibt 0,77 m³ und deckt bei 5 cm Schichtdicke rund 15 m² ab. Eine Tonne Mischkies 0/32 ergibt 0,56 m³ und deckt nur rund 11 m² ab. Auf eine 60 Quadratmeter große Einfahrt gerechnet ist das ein Unterschied von etwa anderthalb Tonnen – und weil beide Materialien pro Tonne verkauft werden, auch ein Preisunterschied.

  • Splittbett unter Pflaster: Körnung 0/4, 0/5, 0/8 oder 0/11, Dicke 3 bis 5 cm im verdichteten Zustand.
  • Tragschicht: kornabgestuftes Mineralgemisch 0/32 bis 0/45 – hier ist die dichte Packung gewollt, weil sie die Last verteilt.
  • Zierkies auf Beeten: runde Körnung ab 8 mm, damit man nicht einsinkt und der Kies nicht in die Schuhe kommt.
  • Drainage und Sickerpackung: enge Körnung wie 16/32, weil genau der Hohlraum gebraucht wird, der beim Tragschichtmaterial stört.
Der Aufbau einer Einfahrt: was die 30, 40 oder 50 Zentimeter wirklich bedeutenDie Aufbautabelle, aus der dieser Rechner die Schichtdicken nimmt, teilt Flächen in drei Nutzungskategorien: N 1 begehbar (Terrasse, Gartenweg), N 2 befahrbar bis…

Die Aufbautabelle, aus der dieser Rechner die Schichtdicken nimmt, teilt Flächen in drei Nutzungskategorien: N 1 begehbar (Terrasse, Gartenweg), N 2 befahrbar bis 3,5 Tonnen (Garagenzufahrt, PKW-Stellplatz), N 3 gelegentlich befahren bis 20 Tonnen (Feuerwehr- und Gebäudezufahrt). Dazu kommt die Frostempfindlichkeit des Baugrunds in den Klassen F1 bis F3.

Aus beidem folgt die Mindestdicke des frostsicheren Oberbaus – bei N 2 auf einem F2-Baugrund etwa 40 cm. Diese 40 cm sind der gesamte Aufbau, nicht die Schotterlage: Bei 8 cm Pflasterstein und 4 cm Bettung bleiben 28 cm Tragschicht. Genau hier entsteht der häufigste Rechenfehler, weil in Foren die Gesamtdicke und die Schotterdicke munter durcheinandergehen.

Zwei Zuschläge kommen obendrauf und werden regelmäßig vergessen: In Frosteinwirkungszone II sind 5 cm, in Zone III 15 cm zusätzlich anzusetzen. Und wer statt einer Schottertragschicht eine Kiestragschicht oder eine Frostschutzschicht als obere Schicht einbaut, muss deren Dicke um weitere 5 cm erhöhen. Bei Nutzungskategorie N 3 ist eine Frostschutzschicht als obere oder einzige Tragschicht überhaupt nicht zulässig.

Typische Fehler bei der Mengenermittlung

  1. 1

    Mit der losen Dichte rechnen und verdichtet einbauen

    Der teuerste Fehler auf dieser Seite. Bei Mineralbeton liegt die verdichtete Dichte bis zu 32 Prozent über der losen. Wer eine 20 cm dicke Tragschicht mit 1,70 t/m³ kalkuliert, sie dann aber auf 2,05 bis 2,25 t/m³ abrüttelt, hat auf 50 m² rund drei Tonnen zu wenig bestellt – und merkt es, wenn der Kipper längst weg ist.

  2. 2

    Die Gesamtaufbaudicke für die Schotterdicke halten

    40 cm frostsicherer Oberbau bei einer PKW-Einfahrt heißen nicht 40 cm Schotter. Davon gehen die Pflasterdicke (meist 8 cm) und die Bettung (3 bis 5 cm) ab. Wer 40 cm Schotter bestellt, kauft rund ein Drittel zu viel – bei 50 m² sind das etwa acht Tonnen.

  3. 3

    Einen Umrechnungsfaktor für alle Körnungen verwenden

    Der überall kursierende Wert „1,5 t je m³“ liegt bei Splitt 2/5 (1,30) um 15 Prozent zu hoch und bei Mischkies 0/32 (1,80) um 17 Prozent zu niedrig. Beides ist auf einer Einfahrt eine Tonne Unterschied in die falsche Richtung.

  4. 4

    Zierkies zu dünn schütten

    Unter etwa der doppelten Größtkornabmessung deckt Kies den Untergrund nicht flächig ab: Bei 16/32er Kies bleibt unter 6 cm Erde sichtbar, und das Unkrautvlies schaut durch. Lieber die Fläche kleiner planen als die Schicht dünner.

  5. 5

    Alles in Säcken kaufen

    Ein 25-kg-Sack ist bequem, aber eine Tonne sind vierzig davon. Für die 60-m²-Einfahrt mit 30 cm Tragschicht wären das über tausend Säcke. Ab etwa 40 Säcken lohnt der Vergleich mit dem Big-Bag, ab etwa drei Tonnen mit der losen Lieferung per Kipper – nicht wegen des Preises, den diese Seite nicht kennt, sondern weil 40 Säcke eine Tonne sind, die einzeln getragen werden will.

Häufige Fragen

Wie rechne ich Kubikmeter Splitt in Tonnen um?

Volumen mal Schüttdichte. Die Schüttdichte hängt an der Körnung: Splitt 2/5 liegt bei 1,30 t/m³, Sand 0/2 bei 1,50, Kies 16/32 bei 1,68 und Mischkies 0/32 bei 1,80 t/m³. Ein Kubikmeter Splitt 2/5 wiegt also 1,3 Tonnen, ein Kubikmeter Mischkies 1,8 Tonnen – derselbe Kubikmeter, 38 Prozent Unterschied.

Wie viel Splitt brauche ich für eine Einfahrt von 30 m²?

Für das Splittbett unter Pflaster rechnet man 3 bis 5 cm im verdichteten Zustand. Bei 4 cm sind das 1,2 m³; mit Splitt 2/5 (1,30 t/m³) also 1,56 Tonnen und damit zwei Big-Bags. Die Tragschicht darunter kommt getrennt dazu – sie ist bei einer PKW-Einfahrt der weitaus größere Posten.

Was ist der Unterschied zwischen loser und verdichteter Schüttdichte?

Die lose Schüttdichte gilt für das angelieferte Material samt Hohlräumen, die verdichtete für die abgerüttelte Schicht. Beispiele aus den ausgewerteten Lieferprogrammen: Rheinsand 0/2 1,56 lose gegenüber 1,85 t/m³ verdichtet, Kiessand 0/32 1,68 bis 1,78 gegenüber 2,05, Mineralbeton 1,70 gegenüber 2,05 bis 2,25 t/m³. Für die meisten Körnungen wird gar kein verdichteter Wert ausgewiesen – dann lässt er sich auch nicht ausrechnen.

Wie viel Kubikmeter sind in einem Big-Bag?

Der Big-Bag hat ein festes Volumen, aber ein materialabhängiges Gewicht – die üblichen Einweg-Big-Bags fassen laut Lieferprogramm „ca. 1,0 Tonnen (je nach Materialdichte)“. Bei Splitt 2/5 sind das 0,77 m³, bei Kies 16/32 rund 0,60 m³ und bei Mischkies 0/32 nur 0,56 m³.

Wie dick muss die Tragschicht unter einer PKW-Einfahrt sein?

Nach den Mindestdicken für den frostsicheren Oberbau gilt bei Nutzungskategorie N 2 (Fahrzeuge bis 3,5 t): 30 cm auf Baugrund F1, 40 cm auf F2 und 50 cm auf F3. Das ist jeweils der gesamte Aufbau einschließlich Pflasterstein und Bettung. In Frosteinwirkungszone II kommen 5 cm dazu, in Zone III 15 cm.

Welche Körnung nehme ich fürs Splittbett unter Pflaster?

Ein kornabgestuftes Baustoffgemisch 0/4, 0/5, 0/8 oder 0/11 nach den TL Pflaster-StB. Reiner Einkornsplitt ohne Feinanteil lässt sich schlechter abziehen und rüttelt sich ungleichmäßig ein. Die Bettung muss im verdichteten Zustand 3 bis 5 cm dick sein – der obere Wert darf an keiner Stelle überschritten werden, sonst verformt sich die Decke unter Last.

Wie viel Schotter passt auf einen Anhänger?

Das begrenzt nicht das Volumen, sondern die Zuladung. Ein Pkw-Anhänger mit 750 kg zulässigem Gesamtgewicht hat etwa 550 kg Zuladung – das sind bei Mischkies 0/32 rund 0,3 m³ und damit gut ein halber Big-Bag. Für eine Einfahrt ist der Anhänger deshalb keine Option: 30 cm Tragschicht auf 30 m² sind neun Kubikmeter oder rund 16 Tonnen.

Warum finde ich hier keine Schüttdichte für Splitt 5/8 und 8/16?

Weil wir für diese beiden Körnungen bei keinem der ausgewerteten Lieferanten eine ausgewiesene Schüttdichte gefunden haben. Zwischen den benachbarten Werten zu interpolieren wäre möglich, aber es wäre eine erfundene Zahl. Frag stattdessen im Kieswerk nach dem Wert für die konkrete Sorte – gebrochenes und ungebrochenes Material derselben Körnung unterscheiden sich messbar.

Passt dazu

Verwendete Quellen

Alle Verbrauchswerte auf dieser Seite stammen aus diesen Dokumenten. Stand der Seite: 2026/08.